Ablauf am Hochzeitstag

Getting Ready: Die schönsten Fotos beim Vorbereiten

Das Getting Ready ist einer meiner liebsten Momente am Hochzeitstag – die Aufregung, die Vorfreude, die kleinen Rituale mit den engsten Freundinnen oder Trauzeugen. Hier zeige ich euch, worauf es bei Raum, Licht, Details, Hair & Make-up und Timing ankommt, damit daraus besonders schöne Fotos werden.

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Braut im Hochzeitskleid mit langer Schleppe steht von hinten vor einer bodentiefen Fenstertür
Braut im Hochzeitskleid steht von hinten in einem hellen Zimmer neben einem großen Fenster
Tipp 1

Der richtige Raum

Ein heller Raum mit natürlichem Licht ist durch nichts zu ersetzen – idealerweise mit großen Fenstern und möglichst wenig Deko-Chaos im Hintergrund. Ich schaue mir das vorab gern gemeinsam mit euch an.

Räumt vorher kurz auf: Taschen, Jacken, Wasserflaschen und Ladekabel verschwinden aus dem Bild, und der Raum wirkt sofort ruhiger. Ist das Zimmer klein oder dunkel, lohnt sich ein zweiter Raum oder ein Platz direkt am Fenster – Licht ist wichtiger als Größe.

Kurz-Check für euren Raum
  • Ein großes Fenster oder eine Terrassentür für weiches Tageslicht
  • Helle Wände und möglichst wenig Unordnung im Hintergrund
  • Genug Platz, damit ich mich frei bewegen kann
  • Eine Steckdose in der Nähe für Föhn und Glätteisen
Brautstrauß in Rosa und Weiß neben Brautschuhen und einer Kette auf einem Tisch
Tipp 2

Details, die zählen

Brautkleid auf einem schönen Bügel, Schuhe, Ringe, die Einladungskarte, Parfum – diese kleinen Gegenstände ergeben oft die stimmungsvollsten Detailaufnahmen des ganzen Tages.

Legt alles am Vorabend an einem Platz bereit: Kleid, Schuhe, Schmuck, Ringe, Einladungskarte, Parfum und den Brautstrauß, sobald er da ist. So kann ich die Details in Ruhe fotografieren, ohne dass jemand danach suchen muss – und ihr habt morgens einen Handgriff weniger.

Silberner Ohrring liegt in einem Brautschuh, daneben eine Kette auf Spitze (Schwarz-Weiß-Aufnahme)
Details

Kleine Dinge, große Wirkung

Ein Ohrring im Schuh, eine Kette auf Spitze: Aus solchen kleinen Arrangements entstehen Bilder, die euren Stil zeigen. Bringt gern Dinge mit, die euch etwas bedeuten – ein Erbstück, ein Taschentuch von der Oma oder einen Brief.

Wenn ihr Schmuck und Accessoires noch nicht angelegt habt, lasst sie ruhig noch liegen: Dann kann ich sie zuerst in Ruhe fotografieren.

Braut im weißen Bademantel mit Lockenwicklern beim Getting Ready, die Visagistin trägt Make-up mit einem Pinsel auf
Tipp 3

Hair & Make-up

Hair & Make-up gehört zu den ruhigen Phasen des Morgens – und zu den schönsten Motiven. Setzt euch nach Möglichkeit direkt ans Fenster, dann fällt weiches Licht aufs Gesicht.

Sagt euren Stylist:innen vorab kurz Bescheid, dass ich fotografiere. So bleiben alle entspannt, und ich kann mich frei im Raum bewegen.

Frau sitzt auf einem Stuhl am Fenster, eine andere Frau arbeitet an ihrer Frisur (Schwarz-Weiß-Aufnahme)
Tipp 4

Timing

Plant realistisch: Rechnet für Hair & Make-up eher mehr Zeit ein als gedacht, damit am Ende keine Hektik entsteht, bevor ich überhaupt da bin. Denkt auch an einen Puffer fürs Anziehen des Kleides – das dauert fast immer länger als geplant.

Wie viele Stunden ihr insgesamt einplanen solltet, erkläre ich im Ratgeber Wie viele Stunden Hochzeitsfotografin brauche ich?. Ob standesamtliche Trauung oder freie Zeremonie – ich komme rechtzeitig vor eurem großen Moment, um genau diese Vorbereitung in Ruhe einzufangen. Mehr dazu findet ihr auch in Standesamt oder freie Trauung: Was bedeutet das für eure Fotos?.

Nahaufnahme einer Braut, deren Lippenkontur mit einem Stift nachgezogen wird
Nah dran

Make-up-Momente

Der Blick nach oben, die ruhige Hand, ein Pinselstrich: Wenn ihr entspannt seid, entstehen Nahaufnahmen, die viel Gefühl zeigen. Ihr müsst dafür nichts tun – schaut einfach dorthin, wo ihr gerade hinschauen würdet. Ich bleibe unaufdringlich im Hintergrund.

Braut befestigt im Spiegel lächelnd einen Ohrring
Tipp 5

Die Menschen um euch

Die Reaktionen der Mama, die beste Freundin, die beim Zuknöpfen hilft – das sind die Bilder, die später am meisten berühren. Ladet die Menschen ein, die euch in diesem Moment wichtig sind.

Eine kleine Runde ist ideal: Mit zu vielen Personen wird es eng und unruhig, und die leisen Momente gehen verloren. Zwei, drei vertraute Menschen reichen völlig.

Braut mit Brautstrauß lächelt in den Spiegel, im Vordergrund unscharf ein Haarschmuck
Tipp 6

Der Blick in den Spiegel

Spiegel gehören zu meinen liebsten Motiven beim Getting Ready: ein Blick auf sich selbst, das Kleid, ein Lächeln, das gerade sonst niemand sieht. Steht ein Spiegel im Raum, lasst ihn gern stehen – ich nutze ihn für Bilder, die euch und den Moment zusammen zeigen.

Mehr Tipps und Hintergründe findet ihr in meinem ausführlichen Artikel Getting Ready fotografieren: Tipps für den Morgen der Hochzeit. Wenn ihr euch auf das Fotoshooting insgesamt vorbereiten möchtet, hilft euch die Checkliste für eure Hochzeitsfotos.

Braut mit Lockenwicklern im Haar tupft sich beim Make-up an die Augenbraue (Schwarz-Weiß-Aufnahme)
Mein Bonus für euch

Gratis-E-Book, wenn ihr euch für mich entscheidet

Wenn ihr euch für mich als Hochzeitsfotografin entscheidet, bekommt ihr von mir ein kostenloses E-Book: mit zahlreichen Beispielen, meinen Zeitplan-Entscheidungen und Beispielbildern, zum Beispiel zum First Look.

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Häufige Fragen

FAQ zu Getting-Ready-Fotos

Wann beginnst du als Fotografin beim Getting Ready?

Das stimme ich vorab mit euch ab. Ich komme rechtzeitig vor eurem großen Moment, damit ich die Vorbereitung in Ruhe einfangen kann, ohne dass ihr unter Zeitdruck geratet.

Wie lange dauert das Getting Ready?

Das hängt vor allem von Frisur und Make-up ab. Plant eher großzügig, damit am Ende keine Hektik entsteht. Meine Zeitplan-Entscheidungen zeige ich euch im kostenlosen E-Book, das ihr bekommt, wenn ihr euch für mich entscheidet.

Wer sollte beim Getting Ready dabei sein?

Am schönsten sind kleine Runden: ein bis drei Menschen, die euch nahestehen, zum Beispiel Mama, beste Freundin oder Trauzeuge. So bleibt es ruhig, und die leisen Momente gehen nicht verloren.

Welche Dinge sollte ich zum Fotografieren bereitlegen?

Kleid auf einem schönen Bügel, Schuhe, Schmuck, Ringe, Einladungskarte, Parfum und den Brautstrauß. Am besten legt ihr alles am Vorabend an einem Platz bereit.

Begleitest du das Getting Ready auch bei einer Standesamt-Hochzeit?

Bei meinen Standesamt-Paketen beginnt die Begleitung kurz vor der Trauung mit dem Ankommen und den letzten Umarmungen. Wenn ihr zusätzlich ein Getting Ready wünscht, sprecht mich gern an.

Meine Regionen

Hochzeitsfotografin in eurer Nähe

Ich begleite Hochzeiten – vom Getting Ready bis zum Tanz – in Rosenheim, München, am Chiemsee und darüber hinaus. Ich fotografiere Paare aller Art, auch als LGBTQ+ friendly Hochzeitsfotografin.

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